KDVZ Rhein-Erft-Rur schließt Rahmenvertrag mit Polyteia

Der kommunale Zweckverband kdvz Rhein-Erft-Rur schließt einen Rahmenvertrag mit dem GovTech Startup Polyteia. Zukünftig können die 33 Mitgliedskommunen des kdvz-Verbandsgebiets in Nordrhein-Westfalen die datenbasierten Lösungen des Berliner IT-Unternehmens für bessere Entscheidungen und Planungsprozesse einsetzen.

Berlin/Frechen, 29. November 2021 – Daten können Kommunen maßgeblich dabei helfen das Leben der Bürger:innen zu verbessern. Viele Verwaltungen stehen in Deutschland bei der Datennutzung allerdings erst am Anfang. Sie erheben zwar schon große Datenmengen, stehen aber gleichzeitig vor der Herausforderung diese Daten zur Entscheidungsfindung und für Planungsprozesse auch zu nutzen.

Das GovTech Startup-Unternehmen Polyteia bietet mit seinen Produkten die passenden Lösungen für diese Herausforderungen an, indem Daten aus unterschiedlichen Fachverfahren über Schnittstellen automatisiert zusammengeführt, bereinigt und visualisiert werden. Die kdvz Rhein-Erft-Rur schließt nun einen Rahmenvertrag mit Polyteia, um ihre Kommunen in der Datennutzung flächendeckend zu unterstützen. Zu den Verbandskommunen zählen unter anderem die Stadt Frechen, die Stadt Jülich und die Kreisverwaltung Euskirchen.

„Wir freuen uns mit Polyteia bundesweit einen der ersten Rahmenverträge mit einem GovTech Startup zu schließen“, so kdvz-Geschäftsführer Christian Völz. „Wir sind überzeugt von den Lösungen und möchten unsere Mitgliedskommunen befähigen, stärker datenbasierte Entscheidungen und Prozesse beispielsweise im Bereich Demografie, Personalsteuerung oder Schulentwicklung zu etablieren. Gleichzeitig unterstützen wir Polyteia bei der Datenbereitstellung“.

„Die kdvz genießt seit Jahrzehnten als leistungsstarker Dienstleister und Partner in IT-Herausforderungen für die Kommunen in der Region ein großes Vertrauen“, ergänzt Faruk Tuncer, Geschäftsführer von Polyteia. „Mit zentraler Kompetenz und Expertise in der Beschaffung von Softwarelösungen und der Bereitstellung von Daten aus Fachsystemen, ist die kdvz die ideale Partnerin, unser Produkt- und Lösungsportfolio gewinnbringend für die Anwender:innen zur Verfügung zu stellen.“

kdvz

Der Zweckverband Kommunale Datenverarbeitungszentrale (kdvz) Rhein-Erft-Rur ist als IT-Dienstleister Partner und erster Ansprechpartner für 33 Kommunalverwaltungen in allen Fragen der Informationstechnologie für die öffentliche Hand.

https://kdvz.nrw

Polyteia schliesst erfolgreiche Seed-Finanzierungsrunde ab

Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) investiert einen siebenstelligen Betrag in das Berliner GovTech-Startup Polyteia. Zu den weiteren Investoren der Seed-Runde gehört das Family Office Bool Capital. Polyteia ist ein SaaS- und Daten-Startup für den öffentlichen Sektor, das den Entscheidungsprozess in der öffentlichen Verwaltung auf kommunaler, Landes- und Bundesebene vereinfacht und beschleunigt.

Polyteia stellt Behörden eine Dateninfrastruktur zur Verfügung, die es ihnen ermöglicht, ihre Entscheidungsfähigkeit zu verbessern und zu beschleunigen. So können beispielsweise Echtzeitdaten aus verschiedenen Abteilungen wie Gesundheitsschutz, Schule und Soziales miteinander verknüpft werden. Bisher verhindern Datensilos meist eine schnelle Entscheidungsfindung, da vorhandene Daten nur manuell verarbeitet, aggregiert und kontextualisiert werden können. Es gibt einfach nicht genug Personal, um die Aufgabe zu übernehmen, schnelle Entscheidungen zu treffen.

Peter Richarz

Managing Partner DvH

Der zunehmende Personalmangel im öffentlichen Sektor sowie die weitreichenden EU-Datenschutzrichtlinien und Digitalisierungsstrategien sind ein günstiges Umfeld für Polyteia, um schnell europaweit zu expandieren. Die Kontrollplattform bietet dem öffentlichen Sektor eine sichere und einfach zu bedienende Lösung, um genau diese aktuellen Herausforderungen zu meistern. Als einzige End-to-End-Lösung auf dem europäischen Markt hat Polyteia einen großen zeitlichen und vor allem technologischen Vorsprung vor potenziellen Wettbewerbern und kann auf ein skalierbares Geschäftsmodell mit einer effektiven Vertriebsstrategie bauen. Darüber hinaus verfügt das Management-Team über langjährige Erfahrung und hohe Expertise im dynamisch wachsenden Bereich der Goverment Technology und trägt mit seinen Produkten zur Stärkung der technologischen Leistungsfähigkeit und Souveränität von Staat, Verwaltung und Demokratie in Deutschland bei.

Zu den bestehenden Kunden von Polyteia gehören die Städte Solingen und Goslar sowie die Länder Berlin und Schleswig-Holstein. Das schleswig-holsteinische Bildungsministerium nutzt Polyteia zum Beispiel, um zu entscheiden, welche Schulen aufgrund der Covid-19-Infektionssituation geschlossen werden müssen. Eine manuelle Auswertung der täglich gemeldeten Infektionszahlen aller Schulen des Landes würde eine einigermaßen schnelle Reaktion des Landes nicht zulassen.

Unser Ziel ist es, mit Polyteia die führende Datenplattform für den öffentlichen Sektor in Europa aufzubauen und damit zu schnelleren und besseren Entscheidungen auf allen Ebenen der Verwaltung beizutragen. Mit DvH Ventures und Bool Capital haben wir starke Partner gewonnen, die uns mit Kapital, Reichweite und technischem Know-how unterstützen werden, um unsere Plattform weiter auszubauen und anderen Ländern in Europa zugänglich zu machen.

Faruk Tuncer

Gründer und CEO (Polyteia)

Polyteia wurde von Faruk Tuncer in Zusammenarbeit mit dem Berliner Unternehmensstudio Bonum Ventures gegründet. Faruk Tuncer (Gründer & CEO) war zuvor Referent in der Strategieabteilung der Deutschen Christlich Demokratischen Union (CDU), wo er für die Kommunalpolitik zuständig war. Er hat einen Bachelor of Arts von der Freien Universität Berlin und einen Master of Public Policy von der Hertie School of Governance. Darüber hinaus ist Faruk Tuncer Mitglied des Talentkomitees des Sozialunternehmens JoinPolitics, wo er sich für die Förderung des politischen Nachwuchses einsetzt, sowie der Initiative „2hearts“, die sich für die kulturelle Vielfalt in der Tech-Szene von morgen einsetzt.