Case Studies

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie & Betriebe (Land Berlin)

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie & Betriebe des Landes Berlin verantwortet das Berliner Gewerberegister, in dem die Gewerbeanmeldungen der Berliner Unternehmen aufgenommen werden. Zwar gab es bereits die Möglichkeit über einzelne Abfragen Informationen zu den registrierten Gewerben zu erhalten. Erkenntnisse zur historischen Entwicklung und räumlichen Verteilung verschiedener Branchen auf Basis aggregierter Daten standen allerdings bisher nicht zur Verfügung. Die SenWEB wollte in einem explorativen Pilotprojekt ausprobieren, welche Mehrwerte die Auswertung und Visualisierung der Daten bieten könnte. An Hand einer iterativ zu entwickelnden Lösung, unter Einbeziehung verschiedener Stakeholder des Landes Berlin, sollte verprobt werden, ob derlei Analysen direkte Arbeitsunterstützung für Nutzer:innen in den Berliner Behörden bieten können.

Stadt Goslar

Der Fachbereich Zentrale Dienste der Stadt Goslar wollte den Rat der Stadt regelmäßiger mit zentralen Kennzahlen zur Personalsituation und –entwicklung versorgen. Bisher war die Zusammenstellung eines solchen Berichts recht aufwändig. Daten mussten aus verschiedenen Abteilungen und Quellsystemen manuell zusammengeführt werden, um die Kennzahlen für den Bericht aufzubereiten. Die Berichterstellung nahm umfassende personelle Ressourcen in Anspruch und der Fachbereich Zentrale Dienste konnte den Rat nicht so engmaschig informieren, wie gewünscht. Aktuelle Zahlen und Informationen, die zwischen den Berichtsphasen benötigt wurden, konnten von Rat und Verwaltungsmitarbeitenden nicht ohne Weiteres eingesehen werden.

Gemeinde Wadgassen

Die Gemeinde Wadgassen im Saarland suchte Anfang 2020 nach Lösungen, um mit dem intelligenten Einsatz von Daten, die Steuerung, Entscheidungsfindung und Planung in ihrer Gemeinde effizienter zu gestalten. Die Herausforderung bestand darin, Daten aus den unterschiedlichen Quellen und Silos der Fachverfahren zusammenzuführen und zu verarbeiten. Dies bedeutete einen hohen personellen und finanziellen Aufwand. Der häufig manuelle Prozess war zeitintensiv und ineffizient, so dass die Ergebnisse die Entscheider:innen erst zeitverzögert erreichten.