Polyteia und Hertie School stellen neue Studie vor

Für die Studie wurden über 100 Abteilungs- und Referatsleiter:innen in Landesbehörden bundesweit quantitativ und qualitativ befragt.



Excel-Tabellen, überholte Fachverfahren und fehlende Standards – bei der Nutzung digitaler Daten stehen die Landesverwaltungen in Deutschland noch am Anfang. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie „Mit Daten Staat machen. Zum datenbasierten Regieren in den deutschen Bundesländern“ des Centre for Digital Governance der Hertie School in Berlin und des GovTech-Unternehmens Polyteia. Für die Studie wurden über 100 Abteilungs- und Referatsleiter:innen in Landesbehörden bundesweit quantitativ und qualitativ befragt.

Berlin, 31. Mai 2022 – Fax-Geräte, Aktenberge und Umlaufmappen – damit verbinden viele den analogen Status Quo der öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Der erhebliche Digitalisierungsrückstand wird jährlich vom Normenkontrollrat der Bundesregierung scharf kritisiert.

Durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 standen Landesbehörden jüngst erneut vor der enormen Aufgabe, innerhalb kürzester Zeit hunderttausende Schutzsuchende aufzunehmen, unterzubringen und die Integration zu begleiten. Es stellten sich Fragen, wie sich das Aufkommen an den Grenzen entwickelt oder wie hoch sich die Auslastung in privaten und staatlichen Unterkünften gestaltet. Wie schon 2015/2016 mussten Landesbehörden häufig „im Blindflug“ steuern. Nach wie vor gibt es keine umfassende und vor allem tagesaktuelle Datengrundlage. Daten liegen zumeist dezentral in Silostrukturen vor und werden manuell mit hohem Aufwand verarbeitet.

Dies gilt für die meisten Ressorts und Landesverwaltungen in Deutschland. Zu diesem Ergebnis
kommt die neue Studie „Mit Daten Staat machen. Zum datenbasierten Regieren in den deutschen Bundesländern“ des Centre for Digital Governance der Hertie School in Berlin und des GovTech-Unternehmens Polyteia, die über 100 Abteilungs- und Referatsleiter:innen in Landesbehörden bundesweit quantitativ und qualitativ befragt haben.

„Daten spielen bei der Digitalisierung und Modernisierung der Verwaltung eine zentrale Rolle“, sagt Prof. Dr. Gerhard Hammerschmid, Leiter des Centre for Digital Governance der Hertie School. „Unser Ziel war es, den Status Quo der Datennutzung in den Landesverwaltungen zu erheben. Und die Ergebnisse zeigen klar, dass Excel-Tabellen, fehlende Standards und mangelnder Überblick über Datenbestände eine große Herausforderung für die Führungskräfte darstellen.“ Etwa 99% der Referatsleiter:innen nutzen Tabellenkalkulationsprogramme, jedoch nur zwei Prozent setzen moderne Datenplattformen ein. „Dies ist nur ein Symptom“, fügt Faruk Tuncer, Gründer und CEO von Polyteia hinzu. „Es ist keine flächendeckende technische Infrastruktur vorhanden, weil Führungskräfte in den Landesbehörden zu wenig in den Aufbau moderner Technologien, die Etablierung und Einhaltung von Datenstandards investieren und nicht zielführende Top-Down Ansätze für Veränderungsprozesse fahren.“

Die Autor:innen schlagen als Lösungsansätze unter anderem vor, dass technische Tools stärker auf Low-Code/No-Code Ansätze entlang der existierenden Dateninfrastruktur und -kompetenz setzen sollen. Data Stewards sollen in den Abteilungen und Referaten mit einem Bottom-up Ansatz, Überblick über Datenbestände schaffen. Zudem könnte man Datenqualität und -zugang deutlich verbessern, wenn bei IT-Beschaffungen stärker auf die Durchsetzung von Standards und offen Schnittstellen gesetzt würde.

„Die Führungsebene muss als Taktgeber fungieren“, betont auch Dr. Anne Deter, Abteilungsleiterin im Niedersächsischen Finanzministerium. Flächendeckende Dateninfrastrukturen und Standards werden zunehmend dominanter in den fachpolitischen Diskursen über die Digitalisierung der Verwaltung. Dies wird zum Beispiel mit Blick auf Flucht und Migration, den Ausbau der Erneuerbaren Energien oder Wohnungs- und Regionalpolitik relevanter werden. Der Ball liegt bei den Führungskräften, die die Landesverwaltung hin zu datenbasiertem Regieren transformieren müssen. Der Rückstand ist noch aufzuholen, wenn die Weichen heute richtig gestellt werden.

Link zur Studie: https://www.polyteia.de/studien/mitdatenstaatmachen

Polyteia GmbH
Faruk Tuncer
Geschäftsführer
Schlesische Straße 27, 10997 Berlin
tel +49 30 5490832-10
info@polyteia.de

Über Polyteia
Polyteia ist ein junges IT-Unternehmen mit Sitz in Berlin, das Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltungen dabei unterstützt, auf Basis ihrer Daten besser zu entscheiden und zu steuern. Hierfür hat Polyteia eine Plattform entwickelt, die Daten automatisiert aus unterschiedlichen Quellverfahren zusammenführt, transformiert und aufbereitet. Angereichert mit Schnittstellen und fachspezifischen Auswertungen orientieren sich ihre Datenlösungen an zentralen Aufgaben wie etwa Demografie, Personalsteuerung, Kitabedarfs- oder Schulentwicklungsplanung.
www.polyteia.de

Über das Centre for Digital Governance
Das im Jahr 2019 gegründete Centre for Digital Governance ist eines der fünf Kompetenzzentren, mit denen sich die Hertie School gezielt der Forschung zu zentralen Governance-Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte widmet. Das Centre for Digital Governance erforscht den Einsatz digitaler Technologien in der öffentlichen Verwaltung und ihre Auswirkungen auf Politik, Regulierung und Gesellschaft. Das Centre verfolgt dabei einen europäischen Governance-Ansatz und trägt so zu der Entwicklung einer Good Governance und modernen Staatlichkeit im digitalen Zeitalter bei.
https://www.hertie-school.org/en/centre-for-digital-governance

Über die Hertie School
Die Hertie School in Berlin bereitet herausragend qualifizierte junge Menschen auf Führungsaufgaben im öffentlichen Bereich, in der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft vor. Sie bietet Masterstudiengänge, Executive Education und Doktorandenprogramme an. Als universitäre Hochschule mit interdisziplinärer und praxisorientierter Lehre, hochklassiger Forschung und einem weltweiten Netzwerk setzt sich die Hertie School auch in der öffentlichen Debatte für „Good Governance“ und moderne Staatlichkeit ein. Die Hertie School wurde 2004 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründet und wird seither maßgeblich von ihr getragen. Sie ist staatlich anerkannt und vom Wissenschaftsrat akkreditiert.
https://www.hertie-school.org/

regio iT und Polyteia schließen Rahmenvertrag

Verwaltungsdaten intelligent nutzen.

Berlin/Aachen, April 2022 – Ab sofort können die Kunden und Gesellschafter der
regio iT GmbH in Nordrhein-Westfalen die Datenlösungen des Berliner IT-Unter-
nehmens für bessere Entscheidungen und Planungsprozesse einsetzen. Die neue
Partnerschaft besiegeln der kommunale IT-Dienstleister und das Startup mit
einem gemeinsamen Rahmenvertrag.

Daten können Kommunen maßgeblich dabei helfen, das Leben der Bürger*innen zu
verbessern. Viele Verwaltungen stehen in Deutschland bei der Datennutzung allerdings
erst am Anfang. Sie erheben zwar schon große Datenmengen, stehen aber gleichzeitig
vor der Herausforderung, diese Daten auch zur Entscheidungsfindung und für
Planungsprozesse zu nutzen.

Das GovTech-Unternehmen Polyteia GmbH bietet mit seinen Produkten die passenden
Lösungen für diese Herausforderung an, indem Daten aus unterschiedlichen
Fachverfahren über Schnittstellen automatisiert zusammengeführt, bereinigt und
visualisiert werden. Die regio iT schließt nun einen Rahmenvertrag mit Polyteia, um ihre
Kommunen in der Datennutzung flächendeckend zu unterstützen. Die Stadt Solingen
aus dem Kreise der regio iT-Kunden arbeitet bereits erfolgreich mit Polyteia zusammen.

„Im Zuge der digitalen Transformation ist die Nutzung von Daten von zentraler
Bedeutung für die Kommunen“, sagt Dieter Rehfeld, Vorsitzender der regio iT-
Geschäftsführung. „Wir haben uns auf den Weg gemacht, unsere Kunden darin zu
befähigen, stärker datenbasierte Entscheidungen und Prozesse zu etablieren,
beispielsweise in den Bereichen Demografie, Personalsteuerung oder
Schulentwicklung. Mit Polyteia haben wir ein führendes GovTech-Unternehmen als
Partner gewinnen können, das uns mit seiner Datenplattform dabei unterstützen wird.
Zugleich helfen wir Polyteia bei der Datenbereitstellung.“

„Die regio iT steht als größter öffentlicher IT-Dienstleister in NRW für Erfahrung,
Serviceorientierung und Innovation“, ergänzt Faruk Tuncer, Geschäftsführer von
Polyteia. „Mit fachlicher Expertise und personeller Kapazität in der Beschaffung von
Softwarelösungen sowie der Bereitstellung von Daten aus Fachverfahren kann die regio
iT als Partner unser Produkt- und Lösungsportfolio gewinnbringend für ihre Kommunen
zur Verfügung zu stellen.“

Die regio iT ist als größter kommunaler IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen der ideale Partner für öffentliche Auftraggeber: für Kommunen und Schulen, Energieversorger und Entsorger sowie Non-Profit-Organisationen. Mit Sitz in Aachen und Niederlassungen in Gütersloh und Siegburg bietet die regio iT strategische und projektbezogene IT-Beratung, Integration, IT-Infrastruktur und Full-Service. Sie ist an zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie bundesweiten Initiativen zu neuen Technologien beteiligt. Aktuell betreut sie mit rund 650 Mitarbeitenden über 56.000 Clients und 295 Schulen und Schulverwaltungen.
www.regioit.de

Polyteia ist ein junges IT-Unternehmen mit Sitz in Berlin, das Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltungen dabei unterstützt, auf Basis ihrer Daten besser zu entscheiden und zu steuern. Hierfür hat Polyteia eine Plattform entwickelt, die Daten automatisiert aus unterschiedlichen Quellverfahren zusammenführt, transformiert und aufbereitet. Angereichert mit Schnittstellen und fachspezifischen Auswertungen orientieren sich ihre Datenlösungen an zentralen Aufgaben wie etwa Demografie, Personalsteuerung, Kitabedarfs- oder Schulentwicklungsplanung.
www.polyteia.de

Pressekontakt:

regio iT
gesellschaft für informationstechnologie mbh
Mirja Niewerth-Halis
Unternehmenssprecherin
Lombardenstraße 24, 52070 Aachen
tel +49 (0)241 413 59 9698
mirja.niewerth-halis@regioit.de

Polyteia GmbH
Faruk Tuncer
Geschäftsführer
Schlesische Straße 27, 10997 Berlin
tel +49 30 5490832-10
info@polyteia.de

KDVZ Rhein-Erft-Rur schließt Rahmenvertrag mit Polyteia

Der kommunale Zweckverband kdvz Rhein-Erft-Rur schließt einen Rahmenvertrag mit dem GovTech Startup Polyteia. Zukünftig können die 33 Mitgliedskommunen des kdvz-Verbandsgebiets in Nordrhein-Westfalen die datenbasierten Lösungen des Berliner IT-Unternehmens für bessere Entscheidungen und Planungsprozesse einsetzen.

KDVZ Rhein-Erft-Rur schließt Rahmenvertrag mit Polyteia

Berlin/Frechen, 29. November 2021 – Daten können Kommunen maßgeblich dabei helfen das Leben der Bürger:innen zu verbessern. Viele Verwaltungen stehen in Deutschland bei der Datennutzung allerdings erst am Anfang. Sie erheben zwar schon große Datenmengen, stehen aber gleichzeitig vor der Herausforderung diese Daten zur Entscheidungsfindung und für Planungsprozesse auch zu nutzen.

Das GovTech Startup-Unternehmen Polyteia bietet mit seinen Produkten die passenden Lösungen für diese Herausforderungen an, indem Daten aus unterschiedlichen Fachverfahren über Schnittstellen automatisiert zusammengeführt, bereinigt und visualisiert werden. Die kdvz Rhein-Erft-Rur schließt nun einen Rahmenvertrag mit Polyteia, um ihre Kommunen in der Datennutzung flächendeckend zu unterstützen. Zu den Verbandskommunen zählen unter anderem die Stadt Frechen, die Stadt Jülich und die Kreisverwaltung Euskirchen.

„Wir freuen uns mit Polyteia bundesweit einen der ersten Rahmenverträge mit einem GovTech Startup zu schließen“, so kdvz-Geschäftsführer Christian Völz. „Wir sind überzeugt von den Lösungen und möchten unsere Mitgliedskommunen befähigen, stärker datenbasierte Entscheidungen und Prozesse beispielsweise im Bereich Demografie, Personalsteuerung oder Schulentwicklung zu etablieren. Gleichzeitig unterstützen wir Polyteia bei der Datenbereitstellung“.

„Die kdvz genießt seit Jahrzehnten als leistungsstarker Dienstleister und Partner in IT-Herausforderungen für die Kommunen in der Region ein großes Vertrauen“, ergänzt Faruk Tuncer, Geschäftsführer von Polyteia. „Mit zentraler Kompetenz und Expertise in der Beschaffung von Softwarelösungen und der Bereitstellung von Daten aus Fachsystemen, ist die kdvz die ideale Partnerin, unser Produkt- und Lösungsportfolio gewinnbringend für die Anwender:innen zur Verfügung zu stellen.“

kdvz

Der Zweckverband Kommunale Datenverarbeitungszentrale (kdvz) Rhein-Erft-Rur ist als IT-Dienstleister Partner und erster Ansprechpartner für 33 Kommunalverwaltungen in allen Fragen der Informationstechnologie für die öffentliche Hand.

https://kdvz.nrw

Faruk Tuncer diskutiert mit Bundes-CIO auf GovTech-Panel von Initiative D21

Am 25. Oktober 2021 traf sich das D21-Netzwerk im GovTechCampus Deutschland in Berlin zum GovTalk Spezial. Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Österreich und die Initiative D21 hatten zu einer Exklusivpräsentation des D-A-CH-Ländervergleichs im aktuellen eGovernment MONITOR mit Fokus auf die Zahlen aus Österreich geladen.

Faruk Tuncer diskutiert mit Bundes-CIO auf GovTech-Panel von Initiative D21

Moderiert von Nils Hoffmann diskutierten auf dem Panel Bundes-CIO Dr. Markus Richter und die österreichischen Bundesministerin Dr. Margarete Schramboeck mit D21-Geschäftsführerin Lena-Sophie Müller sowie zwei VertreterInnen aus Start-ups der GovTech-Szene: Dinah Schmechel und Faruk Tuncer. Wie Österreich und die GovTech-Szene Innovationen im Bereich der Digitalen Verwaltung bereits jetzt schon vorantreiben, war ein zentrales Thema.

Polyteia schliesst erfolgreiche Seed-Finanzierungsrunde ab

Polyteia schliesst erfolgreiche Seed-Finanzierungsrunde ab

Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) investiert einen siebenstelligen Betrag in das Berliner GovTech-Startup Polyteia. Zu den weiteren Investoren der Seed-Runde gehört das Family Office Bool Capital. Polyteia ist ein SaaS- und Daten-Startup für den öffentlichen Sektor, das den Entscheidungsprozess in der öffentlichen Verwaltung auf kommunaler, Landes- und Bundesebene vereinfacht und beschleunigt.

Polyteia stellt Behörden eine Dateninfrastruktur zur Verfügung, die es ihnen ermöglicht, ihre Entscheidungsfähigkeit zu verbessern und zu beschleunigen. So können beispielsweise Echtzeitdaten aus verschiedenen Abteilungen wie Gesundheitsschutz, Schule und Soziales miteinander verknüpft werden. Bisher verhindern Datensilos meist eine schnelle Entscheidungsfindung, da vorhandene Daten nur manuell verarbeitet, aggregiert und kontextualisiert werden können. Es gibt einfach nicht genug Personal, um die Aufgabe zu übernehmen, schnelle Entscheidungen zu treffen.

Peter Richarz

Managing Partner DvH

Der zunehmende Personalmangel im öffentlichen Sektor sowie die weitreichenden EU-Datenschutzrichtlinien und Digitalisierungsstrategien sind ein günstiges Umfeld für Polyteia, um schnell europaweit zu expandieren. Die Kontrollplattform bietet dem öffentlichen Sektor eine sichere und einfach zu bedienende Lösung, um genau diese aktuellen Herausforderungen zu meistern. Als einzige End-to-End-Lösung auf dem europäischen Markt hat Polyteia einen großen zeitlichen und vor allem technologischen Vorsprung vor potenziellen Wettbewerbern und kann auf ein skalierbares Geschäftsmodell mit einer effektiven Vertriebsstrategie bauen. Darüber hinaus verfügt das Management-Team über langjährige Erfahrung und hohe Expertise im dynamisch wachsenden Bereich der Goverment Technology und trägt mit seinen Produkten zur Stärkung der technologischen Leistungsfähigkeit und Souveränität von Staat, Verwaltung und Demokratie in Deutschland bei.

Zu den bestehenden Kunden von Polyteia gehören die Städte Solingen und Goslar sowie die Länder Berlin und Schleswig-Holstein. Das schleswig-holsteinische Bildungsministerium nutzt Polyteia zum Beispiel, um zu entscheiden, welche Schulen aufgrund der Covid-19-Infektionssituation geschlossen werden müssen. Eine manuelle Auswertung der täglich gemeldeten Infektionszahlen aller Schulen des Landes würde eine einigermaßen schnelle Reaktion des Landes nicht zulassen.

Unser Ziel ist es, mit Polyteia die führende Datenplattform für den öffentlichen Sektor in Europa aufzubauen und damit zu schnelleren und besseren Entscheidungen auf allen Ebenen der Verwaltung beizutragen. Mit DvH Ventures und Bool Capital haben wir starke Partner gewonnen, die uns mit Kapital, Reichweite und technischem Know-how unterstützen werden, um unsere Plattform weiter auszubauen und anderen Ländern in Europa zugänglich zu machen.

Faruk Tuncer

Gründer und CEO (Polyteia)

Polyteia wurde von Faruk Tuncer in Zusammenarbeit mit dem Berliner Unternehmensstudio Bonum Ventures gegründet. Faruk Tuncer (Gründer & CEO) war zuvor Referent in der Strategieabteilung der Deutschen Christlich Demokratischen Union (CDU), wo er für die Kommunalpolitik zuständig war. Er hat einen Bachelor of Arts von der Freien Universität Berlin und einen Master of Public Policy von der Hertie School of Governance. Darüber hinaus ist Faruk Tuncer Mitglied des Talentkomitees des Sozialunternehmens JoinPolitics, wo er sich für die Förderung des politischen Nachwuchses einsetzt, sowie der Initiative „2hearts“, die sich für die kulturelle Vielfalt in der Tech-Szene von morgen einsetzt.

Polyteia unterstützt Schleswig-Holstein bei Corona-Krisenmanagement

Ob Inzidenzwerte, Fallzahlen oder R-Wert – für die Bewältigung der Corona Pandemie ist eine richtige Datengrundlage elementar. Meist liegen Daten jedoch zerstreut in Silos vor, was eine tagesaktuelle Einschätzung der Krisenlage vor Ort erheblich erschwert. Dies gilt auch für den Bildungsbereich. In Schleswig-Holstein meldeten die Schulen ihre Fallzahlen per E-Mail in einem PDF-Formular. Das händische Zusammenführen dieser Daten nahm viel Zeit in Anspruch und erschwerte ein schnelles Reagieren. 

Polyteia unterstützt Schleswig-Holstein bei Corona-Krisenmanagement

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Kiel geht als erstes Kultusministerium in Deutschland deshalb einen vollständig digitalen Weg: Mithilfe der Datenplattform von Polyteia werden Beeinträchtigungen des Schulbetriebs und das Infektionsgeschehen wie z. B. bestätigte Corona-Fälle, Quarantäne oder Distanzunterricht seit Dezember 2020 täglich digital erfasst, aggregiert und visualisiert. 

Die über 700 Schulen in Schleswig-Holstein geben ihre Daten zum aktuellen Infektionsgeschehen komfortabel in einer Web-Anwendung ein. Die so erfassten Daten werden dann mit der Schulstatistik des Landes zu einem digitalen Lagebericht vernetzt. In einem kompakten Dashboard verschaffen sich die Bildungsministerin und ihr Krisenstab anschließend mit Kennzahlen, Diagrammen und Tabellen einen schnellen Überblick über die Lage. Das Bildungsministerium stellt das Dashboard ab sofort auch der Öffentlichkeit zur Verfügung, um Medienvertreter und Bürgerinnen und Bürger transparent über die Lage zu informieren.

„Eine tagesaktuelle und belastbare Datengrundlage ist essentiell für unser Krisenmanagement während der Pandemie“, betont Ministerin Karin Prien. Dabei gehe es nicht nur darum, reine Infektionsdaten, wie sie etwa die Gesundheitsbehörden erhalten, zu erfassen. Vielmehr müsse die Schulaufsicht reagieren können, wenn die Aufrechterhaltung des Schulbetriebes durch lokale Ausbruchsgeschehen gefährdet sei. „Mit der Datenplattform von Polyteia haben wir nun das nötige digitale Instrument für die datenbasierte Steuerung der Maßnahmen zur Hand, das sowohl die Schulen als auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ministerium entlastet.” Der Entwicklungsprozess habe sich dabei sehr agil innerhalb weniger Wochen realisieren lassen, und die Anwendung war innerhalb von wenigen Wochen einsatzbereit und auf alle Schulen ausgerollt.

„In Rahmen dieser Innovationspartnerschaft mit dem Land Schleswig-Holstein haben wir eine auf alle Bundesländer skalierbare Referenzlösung für das Corona-Krisenmanagement im Bildungssystem geschaffen“, ergänzt Polyteia-Geschäftsführer Faruk Tuncer.

Das Dashboard ist über folgenden Direktlink über jeden Webbrowser erreichbar: https://schuldashboard.sh.polyteia.de

Polyteia-Gründer diskutiert auf KGSt-Kongress Digitale Kommune Praxisbeispiele erfolgreicher Datennutzung

Gemeinsam mit Marc Groß, Programmbereichsleiter Organisations- und Informationsmanagement bei der KGSt, moderierte Polyteia-Gründer Faruk Tuncer am 26. November den Workshop Daten, Daten, Daten auf dem komplett virtuellen Kongress „Digitale Kommune Unplugged“ aus dem RheinEnergieStadion in Köln.

Polyteia-Gründer diskutiert auf KGSt-Kongress Digitale Kommune Praxisbeispiele erfolgreicher Datennutzung

Zu den Workshopteilnehmern gehörten Referentinnen und Referenten aus den Städten Goslar, Ulm und dem Kreis Pinneberg, die spannende Beispiele kommunaler Datennutzung vorstellten, die bereits im Einsatz sind. Oliver Kasties, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste der Stadt Goslar führte unter anderem live durch das Polyteia Personalmodul, mit dem Goslar die Personalsteuerung und die Personal-Berichterstattung für den Stadtrat auf eine neue Grundlage gestellt hat.

Polyeia hostet Panel auf der Smart Country Convention 2020

Auf der virtuellen Smart Country Convention 2020 brachte Polyteia spannende Referent:innen auf dem Panel der Deep Dive Session „Wege ins datenbasierte Rathaus“ zusammen. Brigitte Lutz (Stadt Wien), Dieter Rehfeld (regio it), Dirk Wagner (Stadt Solingen) und Gerhard Hammerschmid (Hertie School Berlin) diskutierten unter anderem die zentralen Ergebnisse der Studie „Gute Daten. Gute Verwaltung.“, die Polyteia gemeinsam mit der Hertie School im September 2020 veröffentlicht hatte.

Polyeia hostet Panel auf der Smart Country Convention 2020

Brigitte Lutz berichtete von den Faktoren, die die Datenstrategie in Wien zu einem Erfolg gemacht hätten, Dirk Wagner skizzierte, wie die Stadt Solingen ihre Mitarbeitenden in Sachen Datenkompetenz fit machen möchte. Trotz einiger technischer Schwierigkeiten konnten einige Zuschauende am Ende noch ihre Fragen an die Panelisten und Panelistinnen loswerden.

KGSt und Polyteia entwickeln gemeinsames Datenmodell zur Personalsteuerung im Krisenfall

Die KGSt und Polyteia zeigen an Hand eines Praxisbeispiels, wie ein Datenmodell für die Personaleinsatzplanung prioritärer Leistungen einer Kommune im Pandemiefall aussehen kann. Die Auswertung von Daten aus Fachverfahren in Verbindung mit der Priorisierung von Prozessen bzw. Leistungen macht es möglich, die Funktionsfähigkeit der Verwaltung zu erhalten und wirksam zu handeln.

KGSt und Polyteia entwickeln gemeinsames Datenmodell zur Personalsteuerung im Krisenfall

Um den größtmöglichen Nutzen aus in Prozessen generierten Verwaltungsdaten zu ziehen, müssen Datenfelder standardisiert werden. Das macht Kennzahlen auch interkommunal vergleichbar. Ein Ordnungsrahmen für Verwaltungsdaten könnte trotz der Heterogenität von Fachverfahren, Anwendern und Vorgehensweisen hier einen Standard setzen.

Den KGSt-Denkanstoß finden Sie hier.

Berichterstattung zum KGSt-Denkanstoß:
Tagesspiegel Background
KOMMUNAL

Polyteia stellt COVID-19 Monitor für Kreise und Städte zur Verfügung

Die rasante Ausbreitung von COVID-19 stellt aktuell weltweit Verwaltungen aller Ebenen vor große Herausforderungen. Um Schutzmaßnahmen konstant zu evaluieren und zugleich kritische Funktionen der kommunalen Daseinsvorsorge aufrecht zu erhalten, benötigen Entscheider im Krisenstab kontinuierlich aktuelle und vergleichbare Zahlen aus Ihrem Kreisgebiet.

Polyteia stellt COVID-19 Monitor für Kreise und Städte zur Verfügung

Hierfür hat Polyteia den web-basierten kostenfreien COVID-19 Monitor entwickelt, der Rohdaten des Robert-Koch-Instituts auf Kreisebene zusammenführt und übersichtlich auf einer Seite als kompakten Lagebericht aufbereitet. So können Mitglieder der Krisenstäbe etwa auf einen Blick sehen, wie es um die Entwicklung der Neuinfektionen sowie der Gesamtfallzahlen steht. Auch über die Verdopplungsrate oder die Todesfälle gibt der Monitor Auskunft.

Den Monitor können Sie unter https://covid19.polyteia.de/ finden.